Dialog: Über Abenteuer, Happy Ends und Bad Ends

EDDA: Du hattest mal erwähnt, dass Dich Deine Zwangsneurose von Abenteuern abhält – was für ein Abenteuer würdest Du denn gerne machen? Ich stehe Dir gerne beratend zur Seite! Ich bin Spezialistin in allem, was man besser nicht machen sollte. Spezialgebiet: Überdimensionale Familiengröße / Unvernünftige Lebensentscheidungen.

SOPHIE: Manchmal würde ich zum Beispiel gern alles auf eine Karte setzen, meinen Job schmeißen und nur noch schreiben. (Huch, jetzt ist es raus. Fühlt sich aber eigentlich ganz gut an.) Das wäre wirklich ein riesengroßes Abenteuer für mich, Mannomann. Aber das kann ich einfach nicht bringen. Dafür ist mein Job auch eigentlich viel zu gut. Eigentlich? Wieso schreibe ich denn jetzt „eigentlich“? Kann ich das wieder löschen?

Also: Der Job ist gut. Super sogar. Ich habe einen Beruf, bei dem ich schreiben kann. Das ist doch toll, oder? Hatte ich schon erwähnt, dass ich Verbraucherjournalistin bin? Nein? Doch hatte ich.

Ich bin sehr gern Journalistin und ich schreibe sehr gern. Ich habe auch einen wirklich tollen Arbeitgeber (Huhu, Chef-Etage, lest ihr das?). Aber ich gebe zu, dass ich das nicht immer so im Blick hatte: Verbraucherjournalistin zu werden (obwohl ich es gut finde). Mir fehlt etwas Entscheidendes. Wenn ich darüber nachgedacht hätte, was ich mit meiner Schreiberei erreichen möchte, dann ganz sicher das: andere BERÜHREN. Zum Lachen bringen, zum Weinen, zum Nachdenken – also etwas mehr Abenteuer. Wie komme ich da nur hin?

EDDA: Es ist doch super, wenn Dich Dein Job schon mal in die Richtung bringt, in die Du möchtest. Ich behaupte, dass die wenigsten Menschen das haben. Du informierst ja Menschen mit dem, was Du machst. Das ist ja irgendwie auch berühren, oder? Man muss ja nicht zwingend Menschen zum Weinen bringen, um was in ihnen zu bewegen. Wenn Du Teilzeit arbeitest, dann könntest Du ja noch ein zusätzliches Projekt machen… irgendwas, das Dich Deinem Ziel näherbringt, oder? Wie würde denn Dein Leben aussehen, wenn Du es frei bestimmen könntest? Also mit dem Baukasten genauso bauen könntest, wie Du es willst?

SOPHIE: Also: ich würde die Menschen schon gern auch mal zum Weinen bringen!!!! (Wie sich das jetzt anhört!) Ich versuche übrigens tatsächlich, neben meiner Arbeit noch zahlreiche Projekte unterzubringen. Weil der Tag aber nur 24 Stunden hat und ich gefühlt die Hälfte davon schlafen muss, um frisch und ausgeruht zu sein, das aber natürlich nicht schaffe und deshalb nie frisch und ausgeruht bin, würde ich mir mit dem von dir erwähnten Baukasten erst einmal ganz viele Zeitfenster zimmern. Darf ich wirklich ganz frei bestimmen? Dann würde ich noch weniger arbeiten, aber natürlich zum jetzigen Gehalt. Oder vielleicht auch zum doppelten. Und dann würde ich in der neu gewonnenen freien Zeit schreiben, schreiben und schreiben und Klavier üben und dann lesen und dann wieder schreiben, zum Beispiel dir. Das würde alles in der Zeit stattfinden, in der meine Mädels in der Schule sind. Und dann würde ich zwei Stunden Mittagsschlaf machen und wäre frisch und ausgeruht, wenn alle wieder zuhause sind.

EDDA: Das sind ja aber keine total unerreichbaren Abenteuer, in denen ihr euch bis über beide Ohren verschulden müsstet (um zu Beispiel ein Rüblikuchen-Café in Rotorua zu eröffnen). Und es würde auch nicht bedeuten, dass ihr eure geregelten Jobs aufgebt. Wir kamen ja vom Thema Abenteuer: mach doch mal was Abenteuerliches und stell den Wochenablauf total um. So, dass Du mehr Zeit zum Schreiben bekommst. Klavier üben könntest Du zu den Zeiten, wo man es in Mehrparteienhäusern nicht mehr darf, was schon auch abenteuerlich wäre. Oder verschieb Deine Arbeitstage so, dass Du einen Tag frei hast und dann an dem schreiben kannst. Wobei ich Dir schon ganz ehrlich sagen muss, dass ein zweistündiger Mittagsschlaf bei abenteuerlichen Expeditionen dafür sorgt, dass man wahrscheinlich von wilden Tieren gefressen wird. Oder so.

SOPHIE: Meinst du, ich sollte das Vorhaben mit dem Mittagsschlaf aufgeben und die Zeit besser für etwas anderes nutzen? Ist das mit dem Von-wilden-Tieren-gefressen-werden eine Metapher? Verschenke ich Lebenszeit?

EDDA: Nee, Schlaf ist nie verschenkte Lebenszeit. Ich wollte nur zart anklingen lassen, dass abenteuerliche Ambitionen manchmal mit Mittagsschlafbedürfnissen kollidieren.

Mit Geschichten zum Weinen bist Du übrigens bei mir total an der richtigen Stelle. Soll ich Dir nämlich mal was Schrulliges über mich verraten? Ich mag nur Geschichten, die schlecht ausgehen. Happy End geht für mich nicht. Ich mag keine Filme mit Happy End, keine Bücher mit glücklichem Ende und als Kind mochte ich besonders gerne Märchen von Hans Christian Andersen, wenn entweder der standhafte Zinnsoldat in Flammen aufgeht oder die kleine Meerjungfrau zu Schaum wird.

SOPHIE: Dann verrate ich jetzt mal etwas Schrulliges über mich: Am liebsten mag ich Geschichten, die gut ausgehen. Das soll jetzt nicht heißen, dass die ganze Zeit alles in bester Ordnung sein muss. Die Geschichten dürfen schon traurig sein, aber sie müssen AUF JEDEN FALL ein gutes Ende haben!

EDDA: Ich wusste das!!!!! Aber findest Du nicht, dass Schmerz und Trauer so beeindruckend in Geschichten sind???? Wenn die kleine Meerjungfrau nicht zu Schaum geworden wäre, dann wäre sie ja mit dem ollen Prinz davon gesegelt und Walt Disney hätte sein Copyright drunter setzen können. Ich finde Happy Ends sind oft so flach, irgendwie. Nein?

SOPHIE: Sind Happy Ends flach? Moment, ich muss mal darüber nachdenken. Vielleicht sind sie erwartbar. Aber ich glaube, ich brauche das. Bad Ends lassen mich manchmal wahnsinnig bekümmert zurück. Auch wenn es Fiktion ist, kann ich es nur schwer abstreifen. Kennst du den Film „A Perfect World“ mit Kevin Costner? Der fällt mir irgendwie gerade zu dem Thema ein. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich den Film mit einer Hockey-Freundin zusammen im Kino gesehen. Woran ich mich jedenfalls sehr eindrücklich erinnern kann, ist, wie ich zuhause meinen Eltern davon erzählt habe. Ich habe wirklich geschluchzt, weil der Film so krass geendet hat.

Ich finde das Weltgeschehen ehrlich gesagt ziemlich durchwachsen – auch ganz abgesehen von Corona. Da freue ich mich wirklich, wenn mir Geschichten gute Laune machen. Denn es gibt ja auch viel Schönes im Leben – davon möchte ich lesen und hören und sehen. Was weiß ich: Wie jemand einen Igel rettet oder einen Wal. Kennst du das Kinderbuch „Die Schnecke und der Buckelwal“ von Julia Donaldson und Axel Scheffler? Ehrlich: Ich kriege eine Gänsehaut und eine ganz belegte Stimme, wenn ich das vorlese, so schön ist die Geschichte.

EDDA: Das Buch kenne ich und mag es, den Film kenne ich nicht. Ich dachte, dass Kevin Costner vom Planeten verschluckt wurde, nachdem er in „Robin Hood“ nackt unterm Wasserfall stand. Ich finde, dass traurige Enden einfach irgendwie länger hängenblieben. Oder geht das nur mir so? Ich meine: Dann kriegen die sich und alle sind happy. Und ich habe schon längst vergessen, wie die alle überhaupt aussahen. Und dann denke ich an Darren Aronofskys „The Wrestler“ und erinnere mich daran, dass ich den Film vor lauter tiefer Traurigkeit fast nicht ausgehalten habe. Hattest Du nicht weiter oben geschrieben, dass Du Leute zum Weinen bringen wolltest? Sad Ends tätowieren einem irgendwie was auf, das bleibt – wenn sie gut gemacht sind. Happy Ends – selbst die gut gemachten – sind ungefähr so aufregend wie ein lauwarmes Fußbad.

SOPHIE: Dass ich ausgerechnet auf einen Kevin-Costner-Film komme, entlarvt mich als Teenager der 90er. Er stand nackt unter dem Wasserfall und wurde dann vom Planeten verschluckt? Das klingt auch sehr abenteuerlich. Vielleicht muss ich „Robin Hood“ mal wieder anschauen, dieses Science-Fiction-Element ist mir total entgangen.

EDDA: Hast Du nach dem Schreiben dieser Zeilen mal kurz nachdenklich in Richtung Deines AHA-Bravo-Starschnitts geschaut?

SOPHIE: Möchtest du darauf hinaus, das a-ha auch keine ausgesprochene Gute-Laune-Musik macht und die melancholischen Melodien und Texte einen viel bleibenderen Eindruck hinterlassen als beispielsweise Dr Alban?

Dass ich Leute zum Weinen bringen möchte, stimmt. Aber nicht nachhaltig. Sie sollen mitgehen, aber nicht verstört zurückbleiben. Was ich übrigens gar nicht gut ertragen kann – weder in Büchern noch in Filmen – ist Gewalt. Ich war mal mit einer Freundin im Kino, um auf ihren Vorschlag hin den Film „Three billboards outside Ebbing, Missouri“ zu sehen. Das war wirklich eine schlimme Qual und ich hätte fast rausgehen müssen. Ich musste mehr als einmal die Augen schließen und mir ist sogar ein bisschen schlecht geworden. Vor solchen Angstgefühlen fürchte ich mich. Ich muss sie dann nicht auch noch im Kino quasi selbst hervorrufen.

Weißt du was? Vielleicht sollte ich mir mal den Film „The Wrestler“ anschauen und Sad Ends eine Chance geben. Die Grünen wollen es ja auch mit der FDP versuchen. Das halte ich übrigens nicht für ein Sad End. Ich wollte damit nur sagen, dass man vielleicht einfach offener für Neues sein muss.

Du hattest ja nach Abenteuern gefragt, die ich gern erleben würde… Ich hätte auch gern noch mehr Kinder gehabt, also etwas aus deinem Spezialgebiet. Deshalb würde ich gern von dir wissen, ob dein Baby so wahnsinnig gut nach Baby duftet, dass man sich gleich das nächste wünscht. Wenn ich zum Beispiel am Kopf eines kleinen Menschleins schnuppern würde, bestünde die Gefahr eines akuten Rückfalls und einer Wiederaufnahme des „Vielleicht doch noch eines“-Themas. Naja, wobei: ich bin jetzt gerade 43 geworden. Man muss sein biologisches Schicksal ja nicht unbedingt herausfordern.

EDDA: Ja. Die riecht wie ein warmes Baiser, wie ein frischgepflückter Apfel und wie ein Sommertag am Meer. Und dann ist sie auch so speckig überall und wenn ich sie auf den Arm nehme, dann passt sie da ganz genau rein.

SOPHIE: Siehst du, das habe ich mir nämlich gedacht. Das machen die Babys mit Absicht! Kleine Schurken!

Verrätst du mir noch, welche Abenteuer du gern erleben möchtest? Wahlweise kannst du mir auch von unvernünftigen Lebensentscheidungen erzählen.

EDDA: Wahrscheinlich sind die allermeisten meiner großen Lebensentscheidungen unvernünftig. Ich habe einen Mann geheiratet, den ich damals fast nicht kannte, habe sieben Kinder in zehn Jahren gekriegt, zwei Häuser gekauft, ein Studium angefangen und bin einmal um den Globus gezogen. Ein vernünftiges Leben geht vielleicht anders. Leider kann ich das eben irgendwie nicht. Der Ire seufzt immer mal schwer und sagt, dass es doch so schön wäre, wenn es mal ruhig werden würde. Dann stimme ich ihm immer zu. Und meine das auch ganz ernst! Leider fällt mir fünf Minuten später ein, dass ich gerne mal für das Rote Kreuz in anderen Ländern arbeiten würde. Oder gerne ein Bauernhaus renovieren will. Tatsächlich würde ich gerne noch an verschiedenen Orten mit meinen Kindern leben, andere Länder und Sprachen kennenlernen. Und mein Studium abschließen und damit irgendwas Tolles machen. Vielleicht für einen Elternratgeberverlag arbeiten und nebenbei als freie Hebamme Wochenbettbetreuung machen. Ich weiß aber noch gar nicht, wie da mein Selbstversorger-Gemüsegarten reinpasst, die Schafe (die ich noch nicht habe) und die Aushilfsschichten im Secondhandladen (habe ich schon mal erwähnt, dass ich keine neuen Klamotten kaufe, weil secondhand Yoga für meine Seele und den Planeten ist). Und mein Kiosk! Und das Jahr in Tokio. Oder New York.

SOPHIE: Ich finde das übrigens total schade: dass man nicht mehrere „entgegengesetzte“ Dinge gleichzeitig machen kann, dass nicht alle Wünsche und Träume unter einen Hut passen und dass für alles nur begrenzt Zeit ist!!!

EDDA: Ach so, es gibt ein echtes Paradebeispiel für Entscheidungen Edda-Style. Ich habe vor Beanie’s Geburt meinen damaligen Job aufgegeben, weil es in der Schweiz echt nur sehr reduziert Mutterschaftsurlaub gibt und mein damaliger Verlag wollte, dass ich nach 12 Wochen wieder Vollzeit auf der Matte stehe. Das konnte ich aber vor seiner Geburt nicht zusagen und hatte auf den Druck auch keinen Bock. Also habe ich gekündigt (gegen den Rat des Iren und aller anderen Menschen mit vernünftigem Menschenverstand), einfach nur, weil ich mich nicht rumschubsen lassen wollte. Dann war Beanie auf der Welt und gut angekommen und ich habe mir überlegt, wo ich arbeiten könnte. Und dann gab es einen Job in Frankfurt. Also habe ich kurzerhand meinen halbjährigen Sohn eingepackt, bin nach Frankfurt gezogen und habe dem Iren erklärt, ich würde ab jetzt eben pendeln und mit Kind an den Wochenenden immer in die Schweiz kommen. Das war natürlich totaler Irrsinn und ich habe jeden Freitagabend mit meinem Baby im ICE nach Zürich gesessen und wusste, dass ich sonntags wieder zurück muss. Aber ich wollte es eben. Und da habe ich es einfach ausprobiert.

SOPHIE: Okay, das klingt krass, aber nach dir, wenn ich das mal so sagen darf. Ich kann allerdings total verstehen, dass du dich nicht rumschubsen lassen wolltest. Ich glaube, ich hätte dann einfach erst mal gar nicht gearbeitet und nicht unbedingt eine Frankfurt-Schweiz-ICE-Nummer daraus gemacht.

Was mich noch brennend interessiert: Wie ist denn dein Leben mit fünf Kindern? Das ist doch bestimmt auch recht abenteuerlich, oder? Das soll jetzt gar nicht nach einem Vorurteil klingen, ich schließe einfach mal von uns auf euch. Auch mit (nur) drei Kindern ist eigentlich immer etwas los.

EDDA: Mein Leben mit fünf Kindern ist vor allem echt toll. Ein bißchen wie im Märchen. Und immer so, dass ich abends ins Bett gehe und denke, dass ich es nie hätte anders haben wollen. Am Wochenende war ich mit den Kindern in Sydney an Bondi Beach, das ist ein ziemlich hipper Stadtstrand und rundherum lauter kleine Läden und so. Und ich bin da mit meinen fünf Kindern den ganzen Tag rumgelaufen. Und dachte, dass so das große Glück aussieht.

SOPHIE: Ich verstehe ganz genau, was du damit meinst: das große Glück. Das ganz große Glück. So empfinde ich das Leben mit meinen drei Töchtern auch. Und das Beste ist: Dafür müssen sie gar nichts tun, sondern einfach nur sein. Ich hätte nicht erwartet, dass ich jemals jemanden so lieben würde und dass es mich so sehr in Einklang mit mir selbst bringt, Kinder zu haben.

Bondi Beach – das klingt in meinen Ohren auch ziemlich abenteuerlich, nach der perfekten Welle und Surferboys, die in meiner Vorstellung alle so aussehen wie Patrick Swayze und Keanu Reeves in „Gefährliche Brandung“ (hat da vielleicht auch Kevin Costner mitgespielt? Als Eisverkäufer oder so? Nein? Schade.) Und apropos Abenteuer: Wie ist es denn, mit Mann und Maus nach Australien überzusiedeln? Erzähl‘ mal! So ein Auslandsaufenthalt steht auf meiner Abenteuer-Liste nämlich auch ganz weit oben, noch vor dem Pony-Trail auf Island, den ich mit meinen Mädchen machen möchte, und „Mit-Delfinen-Schwimmen“ (wenn das den Delfinen schadet, mache ich es aber nicht).

EDDA: Was möchtest Du zum Thema Auswandern denn wissen? Der Ire ist ein paar Monate vorher nach Australien gegangen und ich habe mit den Kindern die Wohnung leergeräumt, den Container beladen, haben allen Tschüß gesagt und sind irgendwann abgeflogen. Es ist echt viel banaler, als man sich das so vorstellen mag.

SOPHIE: Ach, wenn das so ist – Wohnung ausräumen, Container beladen, Tschüss sagen, abfliegen – dann fange ich schon mal an, die Koffer für uns fünf zu packen. Demnächst hörst du vielleicht aus Honolulu von mir oder aus Los Angeles. Vielleicht finde ich dort zufällig die perfekte Welle, handzahme Delfine oder den nackten Robin Hood. Treibt bestimmt manchen die Tränen in die Augen, für mich klingt es nach einem Happy End.

3 Kommentare zu „Dialog: Über Abenteuer, Happy Ends und Bad Ends“

  1. Macht Spass Euch zu folgen, trotzdem finde ich das Infragestellen des eigenen Alltags verbunden mit der Suche nach Veränderung ziemlich anstrengend. Aber auch typisch für die Lebensmitte, wenn Kassensturz gemacht wird: Was habe ich erreicht und wohin will ich noch hin?Aus eigener Lebenserfahrung kann ich heute sagen: lieber den Spatz in der Hand ….auch wenn er nicht wie Kevin Costner aussieht und Bondibeach kann übrigens auch total verregnet sein…. Schreibt bitte weiter!

    1. Liebe Sonja,
      es ist, wie du es beschreibst: Mit Anfang 40 mag man sich die Frage stellen „Was habe ich erreicht – und was hält das Leben noch für mich parat?“. Ich glaube, Edda und ich versuchen uns mit dem Thema in aller Leichtigkeit zu befassen und uns nicht davon unter Druck setzen zu lassen.
      Meinen persönlichen Spatz finde ich übrigens noch viel besser als Kevin Costner. Selbst am Bondi Beach hätte ich ohnehin nur Augen für ihn. Also kann ich auch gleich weiterhin nach Prerow fahren. Da rechnet man auch nicht mit strahlendem Sonnenschein!
      Herzliche Grüße, Sophie

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s